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Argumente für den Biber
Der Biber in Bayern ist - nachdem es einige Zeit ruhig war - mal wieder in der Presse und den Medien, mit zunehmend negativer Besetzung.
Dass der Biber durch seine landschaftsgestalterischen Aktivitäten auch mal Probleme verursachen und Schäden anrichten kann ist unbestritten. Die “Argumente” jedoch, die in letzter Zeit gegen den Biber vorgebracht werden, sind soweit abseits jeder Realität, dass sie allenfalls einen Rückschluss auf das Wissen und das Niveau der Leute zulassen, die die Argumente in die Welt setzen und verbreiten.
Um das Ganze wieder auf ein sachlichere Ebene zu bringen, geben wir hier Antworten auf 9 Behauptungen, die zum Biber im Umlauf sind, auch als Argumentationshilfe für Naturschützer.
Selbstverständlich dürfen sich auch Journalisten, Politker und Verbandsfunktionäre daran weiterbilden...
Die Argumente sind zusammengestellt von: Dr. Kai Frobel, Gerhard Schwab, Markus Schmidbauer, Prof. Dr. Volker Zahner und Dr. Christine Margraf.
Daneben gibt´s in einem zweiten Teil Leserbriefe zu konkreten Biberartikeln.
Behauptungen
Beim Biber gibt es eine “Übervermehrung”, es werden immer mehr
Der Biber vermehrt sich immer weiter, weil er keinen natürlichen Feind hat
Der Biber ist ein Waldzerstörer
Biber machen nur Probleme
Biber verursachen immense finanzielle Schäden
Biberprobleme müssen durch Jagd gelöst werden
Die teuer exportierten Biber werden auf dem Balkan gefressen
Der Biber soll nur in bestimmten Zonen leben dürfen
Wir brauchen keine Biber
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