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Kurzinfo zum Biber in Hessen
Biber waren in Hessen bereits 1864 ausgerottet worden. Die ersten Überlegungen zur Wiedereinbürgerung gab es bereits in den 1975. Nach mehreren Untersuchungen geeigneter Lebensräume im hessischen Spessart wurden dann in den Jahren 1987 6 und im Jahr 1988 weitere 12 Biber aus dem Elbegebiet im Sinntal ausgesetzt.
Bis heute hat sich der Bestand auf etwa 160 Tiere vermehrt. Bereits vor einigen Jahren haben Biber die Wasserscheide überquert und siedeln im Einzugsbereich der Fulda.
Das Biberwiedereinbürgerungsprojekt in Hessen war von Anfang an von einer intensiven Betreuung des Projektes, der Planung und dem Ankauf von Lebensräumen und der Beratung bei Konflikten begleitet. Dabei wurden auch Lebensräume in den Ausbreitungsgebieten des Bibers untersucht.
Literatur
Hessische Landesanstalt für Forsteinrichtung, Waldforschung und Waldökologie (Hrsg.). 1998. 10 Jahre Biber im hessischen Spessart. Ergebniss und Forschungsbericht Bd. 23. Gießen
HGON Hessen. 1999. Artenschutz in Hessen: Der Biber. Mitteilungen aus dem Auenzentrum Hessen Heft 2, Auenzentrum Hessen der HGON (Hrsg.), 73 S.
Langer, Hubertus. 1995. Erfahrungen aus der Wiederansiedlung des Bibers im hessischen Spessart. Säugetierkundl. Mitteilungen 36(1):28-32.
Naturschutz mit Biss. 20 Jahre Biber in Hessen. HGON-Faltblatt
Roller, Steven. 1997. Die Wiederansiedlung des Bibers (Castor fiber L.) in Hessen und ihre Konsequenzen. S. 80-93 in: Pachinger, K. (Hrsg.). Proceedings of the 1st European Beaver Symposium, Bratislava, September 15-19 1997. Comenius University, Bratislava. 190 S.
Links
Biberinfo des NABU Hessen Biberseite der HGON Biber an der Fulda
Kontaktadressen
Hessisches Forstamt Sinntal Forststraße 2 36391 Sinntal
Tel.: 06665-8031 Fax: 06665- 8311
Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.. Lindenstraße 5 61209 Echzell www.hgon.de Tel.: 06008-1803 Fax: 06008-7578
Email: info@hgon.de
NABU Hessen Friedenstr. 26 35578 Wetzlar
Tel. 06441-67904-0 Fax 06441--67904-29 Email info@NABU-Hessen.de
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